Für Elisen

In der vorweihnachtlichen Hektik entlasteten uns die Weisen der Spieltagsplanung, weil wir uns entscheiden mussten, ob wir uns ins Rheinische begeben und dem Männerteam endlich den zweiten Sieg in Folge mit herbeizuschreien helfen oder aber die Frauen im Fränkischen dabei zu unterstützen, aus der Misere von neuer Liga, Verletzungen und abhanden gekommenes Spielglück herauszukommen. So schmolz die Kölner Reisegruppe in dem Maße, wie die nach Nürnberg wollende wuchs.

Von der Dreißigjährigen, die auf den Tresen stieg

Ein Ausflug von der Schönen Stadt zum vermeintlichen Tor zur Welt könnte eine angenehme Tagesreise sein. Mit einem schnellen Blick auf eine Karte scheint eine zügige Ankunft kein Problem zu sein. Man könnte ein bisschen Stadt mit Hafen-Atmosphäre aufsaugen und das Stadion liegt zweimal im Jahr in der Nähe eines Rummels, den sie Dom nennen. Also, für allerlei Kurzweil, neben dem Fußball, ist gesorgt.

Joshua fit the battle of Weserstadion

Der Herbst zieht ein welkes Band über das Land und mittendrin fliegen strahlendweiß die ICEs, also die Züge, hindurch wie sonst nur die vermeintlichen Chemtrails am Sommerhimmel. Doch Joshua rüttelt kräftig am Geäst der Bäume und so manches Mastes der Stromleitungen, deren Kraft uns in den Norden treibt. Zu unterschiedlichen Zeiten begeben wir uns auf die Reise, so dass der Zeilenknecht als erster der kleinen Schar an die Wesermündung reist.