In der vorweihnachtlichen Hektik entlasteten uns die Weisen der Spieltagsplanung, weil wir uns entscheiden mussten, ob wir uns ins Rheinische begeben und dem Männerteam endlich den zweiten Sieg in Folge mit herbeizuschreien helfen oder aber die Frauen im Fränkischen dabei zu unterstützen, aus der Misere von neuer Liga, Verletzungen und abhanden gekommenes Spielglück herauszukommen. So schmolz die Kölner Reisegruppe in dem Maße, wie die nach Nürnberg wollende wuchs.
Skandal im Sonderbezirk
Manchmal beginnen Fahrten deutlich vor der Abfahrt selbst. Die in das nahe Fallersleben gelegene Wolfsburg beginnt am Vortag im Panenka. Es ist erster Freitag im Monat – traditioneller Stammtischtermin, bei dem konsequenter– wie dankenswerterweise Fußball auf den Schirmen lief und nicht der Popanz von hinterm großen Teich.
Von der Dreißigjährigen, die auf den Tresen stieg
Ein Ausflug von der Schönen Stadt zum vermeintlichen Tor zur Welt könnte eine angenehme Tagesreise sein. Mit einem schnellen Blick auf eine Karte scheint eine zügige Ankunft kein Problem zu sein. Man könnte ein bisschen Stadt mit Hafen-Atmosphäre aufsaugen und das Stadion liegt zweimal im Jahr in der Nähe eines Rummels, den sie Dom nennen. Also, für allerlei Kurzweil, neben dem Fußball, ist gesorgt.
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Joshua fit the battle of Weserstadion
Der Herbst zieht ein welkes Band über das Land und mittendrin fliegen strahlendweiß die ICEs, also die Züge, hindurch wie sonst nur die vermeintlichen Chemtrails am Sommerhimmel. Doch Joshua rüttelt kräftig am Geäst der Bäume und so manches Mastes der Stromleitungen, deren Kraft uns in den Norden treibt. Zu unterschiedlichen Zeiten begeben wir uns auf die Reise, so dass der Zeilenknecht als erster der kleinen Schar an die Wesermündung reist.
Placebos in Tablettenstadt
Dieser erste Oktober-Samstach, in dessen Nähe seit nunmehr fünfunddreißig Jahren ein Feiertag rumlungert, begrüßt uns mit einem wunderbaren Regenbogen, der uns mit seiner verbreiteten Heiterkeit eine Zukunft verspricht, die sich zumindest für diesen Tag nicht erfüllen wird…
Besser als Galatasaray
Am ersten kalten Sonntag nach dem Sommer trafen uns um auswärts nach Frankfurt zu fahren. Einhellig war die Meinung auf der Hinfahrt: Wir spiele heute besser als Galatasaray! …
Drei Tore und zwei Stunden Verlängerung
Die erste Auswärtsfahrt der Saison führte uns nach in Dortmund. Eine große Überraschung wurde aber vorerst verschoben.
Drachenboote, Drachenherzen und Dauerpower: Der V.I.R.U.S. wurde 24!
Einmal im Jahr feiert der Eiserne V.I.R.U.S. nicht einfach nur seinen Geburtstag mit seinen Mitgliedern – er lädt dazu jedes Jahr zusätzlich am letzten Augustwochenende tausende Unioner an die Olympia-Regattastrecke nach Grünau ein.
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Eine kurze Geschichte der Menschenfreundlichkeit
Dem Pokal haftet ja der Ruch an, nach eigenen Gesetzen zu funktionieren. Was letzten Endes lediglich bedeutet, dass es keinen Spielraum für Ausrutscher gibt. Es zählt nur, wer am Ende mit dem rauchenden Colt in der Hand dasteht.
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Tu Felix Austria – Unioner kommen durch die Nacht
Der Vorsaisonauftakt beginnt aber im Brandenburgischen, wo sans souci das Glück mehr beschreiben soll als das austrianische Felix. Zwecks Verlängerung unseres Jodeldiploms fuhren wir, ohne Essen mitzunehmen, durch Brandenburg nach Brandenburg an der Havel, wo der BSC Süd05 sein hundertzwanzigjähriges Bestehen beging…
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